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Röthlingshöfer und Mestmäcker Mai 15, 2008

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 Heute besuchten Bigi Mestmäcker und Bernd Röthlingshöfer die Merkur FH Karlsruhe. Beide nahmen auf dem roten Sofa platz.

 

Als erstes erzälte Biggi Mestmäcker, dass sie sich sehr freut hier zu sein, da es ihr erstes mal sei ein Gegenstand in einer Vorlesung zu sein. Beide erzählten von ihrem Werdegang. Eine Gemeinsamkeit der beiden ist, dass keiner ein Studium, bzw. berufliche Ausbildung im Bereich Marketing absolviert.

 

Bernd Röthlingshöfer kam durch die Werbung selbst zum Thema Marketing. Er glaubte, dass er die Werbung die in verschiedenen Zeitungen abgebildet sind, besser machen kann. Dadurch beworb er sich bei verschiedenen Argenturen als Texter. “Schöner scheitern” ein Lebensweisheit von Bernd Röthlingshöfer. Nachdem die Werbeagentur in der er arbeitete eine Schicksalsschläge erlitten hatte, ging diese Insolvenz. Dadurch widmete er sich endlich dem Schreiben von Büchern.

 

Biggi Mestmäcker wollte zu Beginn Journalistin werden dafür schloss sie ein Studium in Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Politik ab. Jedoch lief es anders. Sie beworb sich als Texterin. Ihre erste Einladung erfolgte auf eine innovative Bewernung: Eine Bewernung geschrieben wie eine Lösegeldforderung, mit aufgeklebten Buchstaben. Jedoch merkte sie schnell, dass diese Agentur nicht ihren Vorstellungen entsprach. Gerhard Bunger gab ihr ihren nächsten Job. Bald folgte das erste Buch, nach dem Unmzug nach Düsseldorf. All das funktionierte ohne Business Plan! Nach einigen Jahren wurde sie Mitglied bei den Webgirls. Ein Netzwerk von Business Frauen. HIer lernte sie vor allem das Netztwerken. Dies brachte ihr einen großen Erfolg. Danach folgte die PommesWelt, GuckLoch, Rätselblog und MehrAlsText. Der Zusammenschluss lieferte  die eigene Hompage. “Sei authentisch”, sowohl im persönlichen wie auch beruflich, diesen wichtigen Tip gibt uns Biggi Mestmäcker mit.

 

Weiter Themen waren Xing und das Bloggen. Es wurden Vor (soziales Netzwerk, Kontakt halten, Arbeitsaufträge usw.) und Nachteile (Identitätsaufgabe, Zeitaufwand usw.) erleutert! Durch diese beiden Dinge können wichtige Netzwerke aufgebaut werden. Ebenso wurde Studivz und Facebook mit Xing verglichen.

Bloggen wird in vielen Unternehmen noch viel zu sehr vernachlässigt. Biggi Mestmäcker berichtete über die Erfahrung mit der Schmuckfirma TeNo. Sie überredete das Unternehmen zum bloggen. Vorher kam es jedoch zu den üblichen Bedenken: Was sollen wir schreiben, können doch nur Werbetexte schreiben, dass wird dann teuer wegen dem Texter.

Es sollen ja aber keine Werbetexte in eine Firmenblog. Die Mitarbeiter sollen einfach berichten und “das kann nun wirklich jeder!”. Es soll einfach von dem üblichen Geschäftsleben und den Entscheidungen berichtet werden. Dadurch soll eine engere Kundenbindung erreicht werden, da der Kunde mehr über das Unternehmen erfährt.

 

Auch Herr Zerr beteiligte sich, natürlich mit Yellow Erfahrungen, an den Disskusionen über Neuerfindung von Unternehmen, Entwicklungsprozesse und Selbstfindung.

 

Am Ende erstellten sich dann auch die letzten “Nicht-Blogger” einen Blog!

 

3 Responses to “Röthlingshöfer und Mestmäcker”

  1. tinibinistrandbikini Says:

    …so wie ich.

  2. Knut O.E. Pankrath Says:

    Das ist ja schick, dass mein Blog - in der Rolle des selbst ernannten bpwBloggers - hier beim rollover über den Begriff Businessplan verlinkt wird. Danke! Insbesondere gefällt mir der prominente Zusammenhang mit Bernd, von dem ich schon mit Vergnügen ein Buch rezensiert habe, und Biggi, deren Tun mir auch schon mehr als einmal aufgefallen ist…

  3. Karlsruher Blitzblogs « Karlsruher Blitzblogs Says:

    [...] im Kurs, aber schon ein bisschen länger bloggend unterwegs: http://jassysmerkur.wordpress.com/2008/05/15/rothlingshofer-und-mestmacker/ http://jacilerch.wordpress.com/2008/05/15/gastdozente/ [...]

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